Zusätzlich wiesen die Backenzähne dieser Nashorngattung die höchsten Zahnkronen innerhalb der gesamten Ordnung der Unpaarhufer auf und werden in diesem Merkmal nur von einigen Vertretern der Nagetiere übertroffen. Am Ende des Miozäns kam es aufgrund klimatischer Abkühlung verbunden mit der Ausbreitung von offenen Steppenlandschaften zu einem Aussterben zahlreicher Nashornarten. Nur die heute noch existierenden Nashornvertreter überlebten.

Beide Nashornlinien enden jedoch im späten Pleistozän. Somit verbleibt neben einigen bisher noch nicht genauer beschriebenen Resten aus dem Frühpliozän Marokkos vorerst nur Ceratotherium mauritanicum in der unmittelbaren Ahnenreihe. Die Tiere standen für einige Wochen in kleineren Gehegen unter strenger Beobachtung und intensiver Betreuung.

Allerdings ist von den direkten Vorfahren des Sumatra-Nashornes wenig bekannt. Das heutige Breitmaulnashorn trat erstmals im frühen Pleistozän Ostafrikas auf.